Die amtliche Produktionsstatistik weist für das vierte Quartal 2025 eine leicht steigende Produktionsmenge von rund 373.000 Tonnen aus. Dies entspricht einem Plus von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Produktionswert lag mit rund 1,57 Mrd. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (-0,1 %). Im Gesamtjahr ergibt sich weiterhin ein deutlicher Rückgang von -6 Prozent in der Menge und im Wert.
Bei den Freiformschmieden zeigt sich im vierten Quartal eine positive Entwicklung. Das Fertigungsvolumen lag bei rund 63.000 Tonnen und damit 5 Prozent über dem Vorjahresquartal. Auch der Produktionswert entwickelte sich mit einem Plus von 3 Prozent positiv. Im Gesamtjahr bleibt jedoch ein Rückgang bestehen.
Bei den Gesenkschmieden liegt der Quartals-Output bei ca. 206.000 Tonnen und damit 4 Prozent über dem Vorjahresquartal. Der Vergleich für das Gesamtjahr 2025 zeigt ein Minus von knapp 8 Prozent. Die detaillierte Produktionsstatistik zeigt, dass die Hebezeuge und Fördermittel weiterhin überdurchschnittlich vom Rückgang betroffen sind. Dagegen entwickelte sich die Produktionsmenge der Gesenkschmiedeteile aus NE-Metall positiv und verzeichnete ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Weiterhin unter Druck steht der Bereich der Kaltfließpressteile. Hier sank die Produktionsmenge im vierten Quartal auf rund 72.000 Tonnen, was einem Rückgang von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Der Produktionswert entwickelte sich ebenfalls negativ mit -2 Prozent. Besonders stark betroffen bleiben einzelne Anwendungsbereiche, etwa im Bereich Motoren und Antriebselemente.
Die ausführliche Auswertung der amtlichen Produktionsstatistik für die Schmiedeindustrie in Deutschland für das vierte Quartal 2025 kann im Mitgliederbereich unter Konjunktur Massivumformung eingesehen werden.