IMU-Pilotprojekt: Sensorik und Aktorik im Warmarbeitsbereich

Ansprechpartner: Frank Severin

Wir unterstützen unse Mitgliedsunternehmen bei großen Herausforderungen: Mit hohem Potenzial Transparenz zu erzeugen und Kosten zu sparen. Nach längerer Unterbrechung starten die Praxisworkshops des IMU-Angebots „Massivumformung 4.0“ wieder durch.

 

Der fünfte Praxisworkshop mit dem Themenschwerpunkt „Sensorik und Aktorik im Warmarbeitsbereich“ findet am Donnerstag, den 13. Oktober 2022 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr als Online-Konferenz statt. Das Angebot richtet sich an unsere Mitgliedsunternehmen.

Gemeinsam mit unserem Partnern Beyer & Kaulich Unternehmensberatung GmbH und der Virtual Fort Knox AG laden wir Sie zu dem Workshop ein. Die Ergebnisse aus dem vierten Pilotprojekt werden Ihnen das Pilotunternehmen und unsere Partner im Rahmen der Veranstaltung präsentieren.

Inhalte

Um zukünftig nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen sich mit der Effizienz der eingesetzten Ressourcen, wie Material, Energie, Maschinen und Arbeitszeit beschäftigen. Digitalisierung kann dabei nachhaltig unterstützen, wenn die entsprechende Sensorik und Aktorik eingesetzt werden kann.

Genau dieses Thema der Auswahl von Sensorik/Aktorik beschäftig Mitarbeiter und Unternehmer tagtäglich in der Industrie. Ein besonderes Umfeld stellt dabei der Warmarbeitsbereich des Schmiedeprozesses dar. Denn nicht nur die hohen Temperaturen wirken auf die Standfestigkeit und Genauigkeit der Sensoren und Aktoren ein, sondern die mechanischen Einflüsse, wie Stöße, Vibrationen, etc. sind die treibenden Kräfte für Ausfälle oder fehlende Einsatztauglichkeit.

Genau diesem Fokusthema wollen wir uns gemeinsam im Workshop widmen und Erfahrungen sowie Ideen austauschen und verwendbare Ergebnisse erarbeiten. Unter anderem werden im folgende Aufgabestellungen bearbeitet:

• Welche Daten/Messgrößen werden aus den Teilbereichen des Warmarbeitsbereichs benötigt?

• Welche Größe beeinflussen die Qualität des Produkts?

• Welche Größen beeinflussen die Standfestigkeit der Anlage?

• Wie soll/kann ein Maschinen-/Anlagenhersteller dabei eingebunden werden und unterstützen?

• Welche Kompetenzen benötigen wir?

• Wie lange kann eine Umsetzung dauern?

Durchführung und Förderung

Der Ablauf des Workshops erfolgt analog zu den im vergangenen Jahr durchgeführten Workshops. Bei unterschiedlichen Schmiedeunternehmen wird das Konzept der Praxisworkshops mit anschließendem Pilotprojekt in einem Unternehmen mit leichten Modifizierungen weiterverfolgt. Für Unternehmen mit Sitz in NRW (keine Begrenzung auf KMU), die Ausschuss reduzieren möchten und ihre Effizienz und/oder Nachhaltigkeit steigern wollen, werden die Vorhaben bis zu 50% gefördert.

Konkret gefördert wird die Beratung und Konkretisierung bis zum „Proof of Concept“ einer Effizienzmaßnahme.

Für alle anderen Bundeländer unterstützen wir bei der Klärung.

Weitere Informationen: Frank Severin fseverin(at)massivumformung.de