Aktualisierung der Muster-Gefährdungsbeurteilungen für Hammer und automatisierte Warmpresse

Die bestehenden Muster-Gefährdungsbeurteilungen für den Hammer und die automatisierte Warmpresse wurden überarbeitet und an aktuelle Anforderungen sowie Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis angepasst. Im Mittelpunkt der Aktualisierung stehen insbesondere Gefährdungen bei der Maschinenbedienung, bei kurzfristigen Tätigkeiten im Arbeitsraum sowie beim Werkzeugwechsel.

Für den Hammer werden unter anderem die Risiken bei manuellen Eingriffen und beim Umgang mit klebenden Werkstücken sowie beim Einsatz von Keilen und Beilagen konkretisiert. Dabei wird insbesondere auf eine sichere Maschinensteuerung, die Absicherung des Gefahrenbereichs und den Einsatz geeigneter Hilfsmittel eingegangen. Auch organisatorische Maßnahmen und Anforderungen an die Unterweisung der Beschäftigten werden präzisiert.

Bei der automatisierten Warmpresse liegt ein Schwerpunkt der Überarbeitung auf Tätigkeiten im Arbeitsraum sowie auf dem Werkzeugwechsel. Die Gefährdungen durch einen unzureichend gesicherten Arbeitsraum und mögliche Eingriffe Dritter werden deutlicher berücksichtigt. Ergänzend werden technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, wie das sichere Ausschalten der Steuerung bei entsprechenden Tätigkeiten sowie der Einsatz qualifizierten und unterwiesenen Personals, konkretisiert.

Mit der Überarbeitung stehen den Unternehmen aktualisierte Muster-Gefährdungsbeurteilungen zur Verfügung, die als praxisnahe Grundlage für die betriebliche Bewertung und Festlegung geeigneter Schutzmaßnahmen genutzt werden können. Die Muster-Gefährdungsbeurteilungen finden Sie hier.