Akteure des IMU-Netzwerkes preisgekrönt

Ansprechpartner: Andreas Kucharzewski

Unternehmen und Institute der Massivumformung wurden mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2022 ausgezeichnet

In der Kategorie Forschung konnte Prof. Dr. Michael Marré von der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn gemeinsam mit einem Industrie-Konsortium die Auszeichnung für eine Forschungsarbeit zur Anwendung von Zinkknetlegierungen (ZEP) bei Umformprozessen gewinnen.

„In unserem Forschungsprojekt konnten wir erstmals die Prozessgestaltung zur Großserienfertigung mit der neuen Legierung zeigen“, berichtet Projektleiter Prof. Dr. Michael Marré laut Pressemitteilung, „die Substitution von Messing durch Zinkknetlegierungen bietet große Potenziale in Bezug auf die Reduktion des CO₂-Ausstoßes, der Kosteneinsparung und der Energieeinsparung. Ebenso entfallen Schwermetalle als Legierungsbestandteile.“ 

Im durch das Labor für Umformtechnik geleiteten Konsortium war u.a. auch das IMU-Mitglied Carl Bechem GmbH dabei.

Zu den vier Preisträgern der Wettbewerbskategorie Unternehmen zählt ferner die Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH. Hier wurde ein innovatives Beschichtungskonzept für die Agrartechnik der Zukunft entwickelt. Dies ermöglicht die Substitution von Wolfram.

Allen Preisträgern unseren herzlichen Glückwunsch!

P.S.: Zur Nominierung gehört auch die Finanzierung eines professionellen Videos zum jeweiligen Projekt. Die Jury hatte in diesem Jahr acht Unternehmen und zwei Forschungseinrichtungen für den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis nominiert, deren Videos Sie hier finden.

Quelle: BMWi