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Gentelligente Bauteile im Lebenszyklus - Nutzung vererbbarer, bauteilinhärenter Informationen in der Produktionstechnik

Status abgeschlossen
Ziele

1. Physikalischen Integration des Bauteils mit seinen Reproduktionsinformationen sowie mit Beanspruchungsinformationen aus dem Lebenszyklus

Im Rahmen des Sonderforschungsbereichs werden Bauteile mit neuartigen Eigenschaften sowie Konzepte, Verfahren und Technologien zu deren Herstellung und Nutzung in der Produktionstechnik entwickelt.
Der Begriff gentelligent verdeutlicht hierbei den genetischen und intelligenten Charakter der innovativen Bauteile. Ein gentelligentes Bauteil verfügt inhärent über notwendige Informationen zu seiner eindeutigen Identifizierung, Reproduktion sowie zu seinem Entstehungsprozess. Durch geeignete Materialien und Sensorik sind diese Bauteile in der Lage, spezielle Informationen, wie zum Beispiel einwirkende Kräfte, Beschleunigungen, Temperaturen usw., während ihrer Nutzungsphase erfassen, vorverarbeiten, speichern und interpretieren zu können. Diese Gesamtheit an Informationen ist implizit mit dem Bauteil verbunden und jederzeit abrufbar. Durch diese Kombination entstehen völlig neue Nutzungsmöglichkeiten in den Bereichen Produktions- und Fertigungsplanung, in der Fertigung, Instandhaltung, Reparatur bis hin zum Recycling.
Zunächst geht es in diesem Sonderforschungsbereich darum, Methoden zur Verknüpfung von Bauteil und Informationen zu entwickeln, die deutlich über den Integrationsgrad bekannter Auto-ID-Technologien hinausgehen. Das Einbringen von Informationen ist daher ein Forschungsschwerpunkt im ersten Antragszeitraum. Die Entwicklung der Lernfunktion der Bauteile ist ein weiterer Schwerpunkt. Diese soll durch neuartige Sensortechnologien erfolgen, wie beispielsweise der Verfolgung des Martensitgehaltes. Die weiteren wissenschaftlichen Arbeiten verfolgen Methoden, die Informationen einzelner Bauteile auf Baugruppen- oder Systemebene weiterzuleiten, zu verbinden und zu verwerten. Hierzu sollen auch innovative Methoden zum Lesen, Schreiben und letztlich auch zur Kommunikation der Bauteilinformationen entwickelt werden. Darüber hinaus erforschen weitere Projekte von Beginn an, welche Möglichkeiten die entwickelten Methoden und die biologischen Bauteileigenschaften der Produktionstechnik eröffnen.


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