Benutzeranmeldung

Automatisierte Prüfung von Schmiedeteilen auf rissartige Oberflächenfehler mit der induktiv angeregten Thermographie im Vergleich zur Magnetpulverprüfung (Prüfzuverlässigkeit Induktionsthermographie)

Status laufend
Ziele

1. Einsparungen bei der zerstörungsfreien Prüfung mit der induktiv angeregten Thermographie

Durch Ersatz der Magnetpulverprüfung durch eine alternative vollautomatische zerstörungsfreie Prüfung soll eine mindestens gleich hohe Prüfzuverlässigkeit bei guter Dokumentation der Prüfergebnisse unter Berücksichtigung gleicher oder kürzerer Prüfzyklen erreicht werden. Hierdurch werden Einsparung an Personalaufwand durch die vollautomatische Prüfung erwartet sowie eine geringere Anzahl von Falschanzeigen und damit Vermeidung unnötigen Ausschusses. Der Aufwand für die teilweise gesundheitsschädlichen Prüfmittel und deren Entfernung und Entsorgung fällt fort. Ferner besteht ein Wettbewerbsvorteil durch die vollständige Dokumentation der Fehleranzeigen in Bildern und die dadurch verbesserte Rückschlussmöglichkeit auf Fehlerursachen.


2. Realisierung einer vollautomatischen Prüfung mit induktiv angeregter Thermografie und Vergleich mit den Ergebnissen der Magnetpulverprüfung
In dem Vorhaben wird ein thermographisches Prüfverfahren zur Prüfung auf oberflächennahe Fehler, insbesondere Risse und Schalungen, an umgeformten Stahlteilen untersucht. Das Potenzial des Verfahrens als Alternative zum etablierten Standardverfahren der Magnetpulverprüfung soll auf Basis belastbarer Untersuchung zur Prüfzuverlässigkeit der automatisierten Induktionsthermographie im Vergleich zur Magnetpulverprüfung dargestellt werden, um den Schmieden eine Entscheidungsbasis bei der Wahl des Verfahrens zu bieten.


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