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Leistungsfähigere Komponenten für Schiffsgetriebe durch ressourcen- und umweltschonende um-formende Fertigungsstrategien (MarGet)

Status laufend
Ziele

1. Konstituierung umformbasierter Prozessketten für eine ressourceneffiziente Fertigung maritimer Getriebekomponenten (03SX384A, Flender GmbH)
Durch den innovativen Einsatz von Umformtechniken wird der primär benötigte Materialanteil für ein Bauteil deutlich verringert. Vorkonturen müssen nicht mehr aus dem Vollen zerspant werden und durch Umformen hergestellte Hohlwellenkonstruktionen führen zu einer weiteren Gewichts- und Materialersparnis. Der Projektpartner dieses Teilprojektes will Wissen zur hier zu untersuchenden Umformtechnik aufbauen und so schließlich neue Produkte qualifizieren.

2. Entwicklung einer Prototypenanlage für das inkrementelle Hohlformen unter Wirkung hoher Kräfte und Momente (03SX384B, Dreiling Maschinenbau GmbH)
In Anlehnung an das Verfahren des Bohrungsdrückens, welches zurzeit für die Herstellung von Getriebehohlwellen für die Automobilindustrie verwendet wird, soll eine Versuchsanlage zur Herstellung von deutlich größeren Wellen für „Maritime Getriebe“ entwickelt, konstruiert und gebaut werden, die das inkrementelle Umformen solcher hohlen Getriebewellengrundformen ermöglicht.

3. Effiziente Zerspanungslösungen für umformbasierte Fertigungsstrategien im Bereich der maritimen Getriebefertigung (03SX384C, WHZ)
Das konkrete Forschungsziel des Teilprojektes der WHZ, ist die grundlagenbasierte Entwicklung geeigneter Spanungstechnologien im Bereich der Warmzerspanung und die Entwicklung von Bearbeitungsstrategien zur Nebenformerzeugung an inkrementell umgeformter Getriebehohlwellen für den Einsatz in maritimen Getrieben.

4. Entwicklung neuer Vorformprozesse für die energie- und materialeffiziente Fertigung von hohlen Getriebewellengrundformen (03SX384D, Fraunhofer IWU)

Grundlagenbasierte Entwicklung eines neuen Fertigungskonzeptes, das auf dem Umformverfahren Bohrungsdrücken basiert und die endkonturnahe Fertigung von hohlen Getriebewellengrundformen ermöglicht. Der Fokus liegt auf der Prozessmodellierung, dem Entwurf einer entsprechenden Fertigungsanlage (Erstellung Lastenheft) sowie auf der gemeinsam mit den Projektpartnern durchzuführende Maschinenentwicklung, welche die Schwerpunkte Antriebsgestaltung, CNC-Prozesssteuerung, Prozessregelung, Prozessmonitoring und Qualitätssicherung umfasst.


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