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Massivumformung - was ist das?

Drei Dimensionen, eine Technologie, unendlich viele Möglichkeiten. Die Massivumformung ist so vielseitig und wandelbar wie ihre Ergebnisse: Fast alles, was Ingenieure und Designer planen und entwerfen, ist mit ihren Möglichkeiten realisierbar. Gewalzter Stabstahl oder stranggepresstes Aluminium - unterschiedliche Materialien bilden die Basis für komplexe Formen. Bei Einzelstücken, Prototyping oder riesigen Bauteilen kann das Freiformschmieden sogar unmittelbar den gegossenen Stahlblock nutzen.

Von Zimmertemperatur bis zur Hitze der Sonnenatmosphäre: Material und Verwendungszweck entscheiden über das formgebende Herstellungsverfahren: Bei der Kaltmassivumformung reichen die Temperaturen von 20 °C bis zu 500 °C, bis circa 800 °C spricht man von Halbwarmumformung und bei der Warmmassivumformung werden maximal 1.300 °C erreicht. Eine anschließende Wärmebehandlung verleiht dem behandelten Werkstoff seine Materialeigenschaften - für zuverlässige und fortschrittliche Lösungen.

Mit aller Kraft besser: Die Bearbeitung bleibt spanlos und die hohen Kräfte beim Stoffverdrängen während der Umformung schließen jede Pore. Was entsteht, sind Produkte, die statischen und dynamischen Belastungen, Temperaturen und Säuren gewachsen sind - extrem wandelbar und hochgradig recyclingfähig.

Entsprechend groß ist die Palette der Anwendungen, in denen massivumgeformte Bauteile ihre Vorteile ausspielen: Vom kleinsten rotationssymmetrischen Zahnrad über die freien Formen von Lagern und Achsschenkeln bis hin zu riesigen Turbinenschaufeln in Kraftwerken oder Windenergieanlagen.