Benutzeranmeldung

Massivumformung - was ist das?

Drei Dimensionen, eine Technologie, unendlich viele Möglichkeiten. Die Massivumformung ist so vielseitig und wandelbar wie ihre Ergebnisse: Fast alles, was Ingenieure und Designer planen und entwerfen, ist mit ihren Möglichkeiten realisierbar. Gewalzter Stabstahl oder stranggepresstes Aluminium - unterschiedliche Materialien bilden die Basis für komplexe Formen. Bei Einzelstücken, Prototyping oder riesigen Bauteilen kann das Freiformschmieden sogar unmittelbar den gegossenen Stahlblock nutzen.

Von Zimmertemperatur bis zur Hitze der Sonnenatmosphäre: Material und Verwendungszweck entscheiden über das formgebende Herstellungsverfahren: Bei der Kaltmassivumformung reichen die Temperaturen von 20 °C bis zu 500 °C, bis circa 800 °C spricht man von Halbwarmumformung und bei der Warmmassivumformung werden maximal 1.300 °C erreicht. Eine anschließende Wärmebehandlung verleiht dem behandelten Werkstoff seine Materialeigenschaften - für zuverlässige und fortschrittliche Lösungen.

Mit aller Kraft besser: Die Bearbeitung bleibt spanlos und die hohen Kräfte beim Stoffverdrängen während der Umformung schließen jede Pore. Was entsteht, sind Produkte, die statischen und dynamischen Belastungen, Temperaturen und Säuren gewachsen sind - extrem wandelbar und hochgradig recyclingfähig.

Entsprechend groß ist die Palette der Anwendungen, in denen massivumgeformte Bauteile ihre Vorteile ausspielen: Vom kleinsten rotationssymmetrischen Zahnrad über die freien Formen von Lagern und Achsschenkeln bis hin zu riesigen Turbinenschaufeln in Kraftwerken oder Windenergieanlagen.

Kurzdarstellung

Weitere Informationen in unserem Fachbuch "Massivumformung kurz und bündig" (April 2013)

Lehr- und Infovideos zur Massivumformung