Benutzeranmeldung

Aktuelles

 

 

Neues Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken (GP 2019) ab Berichtsjahr 2019

Den amtlichen Produktionserhebungen im Bergbau und Verarbeitenden Gewerbe, die monatlich und vierteljährlich aufgrund des Gesetzes über die Statistik im Produzierenden Gewerbe durchgeführt werden, liegt das Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken (GP) zugrunde.

Dieses Güterverzeichnis wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, um es an neue Produktentwicklungen anzupassen. Dabei sind die Vorgaben der europäischen Produktionsstatistik PRODCOM zu erfüllen und Anregungen aus der Wirtschaft fließen in die Überarbeitung mit ein. So wurde das Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken, Ausgabe 2009 (GP 2009) neu gefasst und als Güterverzeichnis für Produktionsstatistiken, Ausgabe 2019 (GP 2019) herausgegeben. Diese Fassung wird in Kürze im Internet unter www.destatis.de bereitgestellt und ab dem Berichtsjahr 2019 in den Produktionserhebungen eingesetzt.

Die berichtspflichtigen produzierenden Betriebe werden von den Statistischen Landesämtern in den nächsten Tagen bzw. Wochen über das neue Güterverzeichnis detailliert informiert. Dabei erhalten die Betriebe eine Übersicht, in der die bisher von ihnen gemeldeten Güterarten des GP 2009 denen des neuen Güterverzeichnisses GP 2019 gegenübergestellt sind. Die Betriebe können Korrekturen oder Ergänzungen vornehmen und diese den Statistischen Landesämtern zurück melden. Dort werden die aktualisierten Angaben bereits in den ab 2019 verwendeten IDEV-Formularen vorbelegt und stehen somit den Betrieben bei der Durchführung der Erhebung zur Verfügung.  Dadurch wird es ihnen erleichtert, ab Januar 2019 bzw. ab dem ersten Quartal 2019 ihre Produktionsangaben nach dem GP 2019 zu melden.

Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder erhoffen sich durch diese Maßnahmen einen erheblichen Beitrag zur Sicherung der Qualität der Ergebnisse der Monatlichen und Vierteljährlichen Produktionserhebungen und zur Vermeidung zusätzlicher Aufwände seitens der meldenden Betriebe nach dem Umstieg auf das neue Güterverzeichnis ab 2019.