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25 Jahre FSV Zertifizierungsinitiative – beim Audit immer auf dem neuesten Stand!

06.08.2019

Am 4. Juli 2019 klangen in Hagen die Gläser, als die Teilnehmer der diesjährigen Zertifizierungsinitiative mit einem Fruchtcocktail auf die 25. Veranstaltung dieses Formates anstießen. Bereits seit 1994 besteht die Kooperation der Forschungsgesellschaft Stahlverformung e.V. (FSV) mit der TÜV Nord Cert GmbH.

Mit dem Ziel, den Mitgliedern der in der FSV organisierten Industrieverbände die Möglichkeit zu geben, sich jährlich zu den branchenrelevanten Neuerungen in der immer weiter zunehmenden Zertifizierungs- und Auditierungs-„Landschaft“ auf dem Laufenden zu halten, und den Unternehmen praktische Hilfestellung bei der Umsetzung zu geben, waren FSV und TÜV Nord 1994 eine Kooperation eingegangen: Der TÜV Nord bietet seitdem den Unternehmen dieser Verbände eine Vergünstigung von mittlerweile 10% auf alle Zertifizierungsleistungen an, die FSV organisiert im Gegenzug einmal im Jahr eine eintägige gemeinsame Informations­veranstaltung zu aktuellen Zertifizierungsthemen. Die regelmäßig hohe Teilnehmeranzahl bestätigt seitdem den Erfolg dieser ursprünglichen Idee.

Auch auf der Agenda der 2019er-Veranstaltung, die von Frau Schulze, geschäftsführende Gesellschafterin der ASBANDUS GmbH, moderiert wurde, standen wieder interessante Vorträge und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen der Zertifizierung und Auditierung:

Zum Einstieg gab Herr Lotz vom TÜV Nord einen Erfahrungsbericht zur Zertifizierung nach IATF 16949:2016 und einen Ausblick auf die im Rahmen der anstehenden Rezertifizierungen zu beachtenden Themen. Auch zu aktuellen Erfahrungen bei der Zertifizierung nach ISO 9001:2015 wurde berichtet und im Teilnehmerkreis diskutiert.

Anschließend gab Herr Koring, Fachreferent für Umwelt- und Arbeitsschutz beim Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM) einen Überblick zu den momentanen Nachhaltigkeitsprogrammen der OEM und zur Position des WSM. An der folgenden Podiumsdiskussion beteiligten sich neben Herr Koring auch Frau Schulze, Herr Gloger von der VIA Consult GmbH und Herr Wuhrmann von Reusch Rechtsanwälte. Deutlich wurde, dass zur Erfüllung der von den Kunden geforderten Nachhaltigkeitsaudits viele bereits im Rahmen anderer Managementaudits erarbeiteten und dokumentierten Informationen genutzt werden können. Die Forderung des WSM nach einer Vereinheitlichung der Nachhaltigkeitsaudits unterschiedlicher OEMs fand breiten Anklang.

Zu einem weiteren hochaktuellen Thema, das sich mehr und mehr in den Kundenforderungen wiederfindet, referierten im weiteren Verlauf Herr Solbach und Herr Feldmann von VIA Consult: „TISAX – Informationssicherheit in der Automobilindustrie“.

Komplettiert wurde das Vortragsprogramm der 25. Zertifizierungsinitiative durch den Überblicksvortrag von Herrn Wuhrmann zur Dokumentation nach VDA-Band 1 und zur Rolle des PSCR (PSB).

Durch das praxisorientierte Format aus Fachvorträgen, Erfahrungsaustausch und Diskussion war auch die diesjährige Veranstaltung in Hagen ein voller Erfolg und führte zu hervorragenden Bewertungen durch die Teilnehmer. Aufgrund der zunehmenden Dynamik in der Entwicklung der Managementsysteme und der entsprechenden Zertifizierungsaudits ist für 2020 bereits eine 26. Zertifizierungsinitiative geplant.