Freiformschmieden weisen hohe Belastung durch nationale CO?-Abgabe nach

Die dadurch mögliche, höhere Rückzahlung soll in Energieeffizienz und CO?-Reduzierung investiert werden.

Seit Anfang 2021 zahlen Private und Unternehmen die nationale CO?-Abgabe in Deutschland. Der Gesetzgeber hatte in das Brennstoffemissionshandelsgesetz Regelungen zum Schutz der energieintensiven Unternehmen vor internationalem Wettbewerb aufgenommen. Die Höhe der möglichen Entlastungen ist nach der Emissionsintensität der Branchen gestaffelt.

Wir haben in einer umfangreichen Datenerhebung nachgewiesen, dass sich die Freiformschmieden aufgrund ihrer hohen Belastung für eine höhere Entlastungsstufe qualifizieren als sie bisher eingestuft sind. Hintergrund: Die Freiformschmieden sind Teil einer Branche, die im Durchschnitt weniger emissionsintensiv produziert. Die bisherige Entlastungsstufe richtet sich nach diesem übergeordneten Wirtschaftszweig.

Wir haben in dieser Woche einen formellen Antrag bei der zuständigen Behörde (Deutsche Emissionshandelsstelle) eingereicht, die Freiformschmieden in eine höhere Entlastung einzustufen, um die energieintensiven Betriebe stärker zu entlasten.

Falls dem Antrag stattgegeben wird, können die Freiformschmieden statt einer Entlastung von knapp 50% ihrer CO?-Kosten rund 57% beantragen. Die Rückzahlungen werden in Energieeffizienz und CO?-Reduzierung investiert, um den fossilen Energieverbrauch möglichst schnell zu senken.     

IMU-Ansprechpartner: Holger Ade (HAde(at)massivumformung.de)