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TP 2 Umformprozess

Im Rahmen dieses Teilvorhabens soll am Institut für Umformtechnik eine serienähnliche Prozesskette unter Laborbedingungen gemäß Bild aufgebaut werden. Diese erlaubt es, aktiv den Umformprozess zu regeln sowie durch Informationen aus dem Umformprozess auf die entstehende Bauteileigenschaften rückzuschließen bzw. diese durch definierte Prozessänderungen zu beeinflussen (predictive quality). Hierzu werden im Vorfeld Zusammenhänge zwischen den existierenden Prozessgrößen (Chargeneinflüsse, Temperatur, Schmierung,...) und den resultierenden Regelgrößen (Geometrie, Mikrostruktur,...) hergestellt (simulativ, digitaler Zwilling) und im Nachfolgenden experimentell validiert. Der Modellprozess wird dabei so gewählt, dass ein größtmöglicher Übertrag der Regellogik in die Serienproduktion der Konsortialpartner möglich ist. Dieser Übertrag findet dabei im zweiten Projektteil des Teilvorhabens statt und zeigt die Praxistauglichkeit komplexer Industrie 4.0 Lösungen.

Ein Weiterer Schwerpunkt dieses Teilvorhabens stellt die Erarbeitung, Umsetzung und Bewertung von Möglichkeiten zur Losgrößenverfolgung dar. Die Verfolgbarkeit der kleinst möglichen Losgrößen (Ideal = 1) ist dabei für die Umsetzung der Industrie 4.0 von hoher Bedeutung. Erst die Möglichkeit der lückenlosen Verfolgung der halb- bzw. werkstückbezogene Wertschöpfungskette macht eine bauteilspezifische Regelungssystematik erst möglich. Darüber hinaus ermöglicht die Gewährleistung der Nachverfolgbarkeit Unstimmigkeiten während des (Umform-) Prozesses exakt einzelnen Bauteilen bzw. Kleinstchargen zuzuordnen.

Informationsflüsse in der Produktionskette


Kontaktdaten:

Institut für Umformtechnik Universität Stuttgart
Herr Dr. Alexander Felde
Holzgartenstrasse 17
70174 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 685-838 42
Telefax: +49 (0) 711 685-838 39
E-Mail: alexander.felde(at)ifu.uni-stuttgart.de
Web: http://www.ifu.uni-stuttgart.de/