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Quantifizierung der Betriebsfestigkeit des Gefüges von Schmiedestahl in der Gesenkteilungsebene (Kerbwirkung Gratbahn)

Status laufend
Ziele

1. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit geschmiedeter Bauteile durch Ausnutzung des Werkstoffpotentials bei der Auslegung unter Berücksichtigung lokaler Phänomene - hier: Auswirkung von Mangansulfiden im Bereich der Gratbahn
Über den Auslegungsprozess soll ein werkstoffgerechtes und damit wirtschaftliches Bauteildesign unter Berücksichtigung lokaler fertigungsbedingter Werkstoffeigenschaften sichergestellt werden. Hierzu sollen die Auswirkungen von Mangansulfiden im Bereich der Gesenkteilungsebene auf Schwingfestigkeiten erarbeitet werden. Die Steigerung der Wirtschaftlichkeit ist mit heutigem Kenntnisstand nicht abschätzbar; es erfolgt somit keine Quantifizierung dieses Ziels.

2. Quantifizierung der Schwingfestigkeit von Schmiedeteilen für Zonen der Gratbahn
Das technische Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, die Schwingfestigkeit für das Gefüge im Bereich der Gesenkteilungsebene in Abhängigkeit des Gehalts an Mangansulfiden und des Umformgrades zu quantifizieren. Ausgehend von zyklischen Versuchen an Werkstoffproben, die aus verschiedenen Zonen der Gratbahn entnommen werden und geeigneter metallographischer Untersuchungen sollen die zyklischen Kennwerte mit der Anzahl und Ausprägung der Mangansulfide und dem lokalen Umformgrad im Bauteil korreliert werden.


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