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Massiver Leichtbau TP 5 - Innovationstransfer, technische Potenzialbewertung und Lebenszyklusanalyse

Status laufend
Ziele

1. Branchen- und Innovationssystemanalyse
Als Ergebnis liegt zur Bewertung der volkswirtschaftlichen Bedeutung eine Darstellung und Untersuchung der Branche der Massivumformung anhand industrieökonomischer Indikatoren (Marktstruktur, Marktverhalten der Unternehmen, Marktergebnisse; Unternehmensinterner Wissensbestand in den Unternehmen) vor sowie Trends der Markt- und Technologieentwicklung, die für die Umsetzung des Leichtbaus bedeutsam sind.
Zudem wird eine Darstellung der Funktionsweise und Organisation des sektoralen Innovationssystems (zentrale Akteure, Vernetzung und Kommunikationsstrukturen in FuE, u.a. auch Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Universitätsinstituten; Rahmenbedingungen für Forschung und Innovationen) erarbeitet.

2. Know-how-Transfer und Innovationshemmnisse in der Prozesskette
Als Ergebnis liegt ein Bewertungs- und Meinungsbild vor, das die Akzeptanz, Erwartungen und Befürchtungen hinsichtlich der Einführung innovativer Leichtbauteile in der Wertschöpfungs- und Prozesskette in den Unternehmen wiedergibt sowie Erkenntnisse zu Innovationshemmnissen bei der betrieblichen Implementierung neuer Leichtbauteile.
Es sind Konzepte / Vorschläge für Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz des Know-how-Transfers zwischen Forschung und Anwendung sowie zur Überwindung von Innovationshemmnissen zu entwickeln.

3. Potenzialbewertung der primär gewichtsreduzierten Referenzbauteile
Als Ergebnis der Leichtbau-Potenzialbewertung in Bezug auf den Antriebsstrang liegt der optimierte Energieverbrauch im NEFZ vor, welcher simulationstechnisch ermittelt wird. Darüber hinaus wird der Einfluss der primär erreichten Gewichtsreduzierung auf die Agilität und das Beschleunigungsvermögen des Referenzfahrzeuges bestimmt.
Zudem liegt eine Bewertungsmethodik vor, die die Auswirkungen der primären Gewichts-reduktion auf die Fahrdynamik in den Dimensionen Fahrsicherheit und Fahrkomfort evaluiert.
Dieses Werkzeug soll den Herstellern von gewichtsoptimierten Bauteilen die Potential-bewertung in einfacher Art und Weise ermöglichen.

4. Analyse des sekundären Gewichtseinsparpotenzials

Als Ergebnis liegt eine Quantifizierung des sekundären Gewichtseinsparpotenzials vor. Sie basiert auf der vorausgehenden Analyse der primären Gewichtsreduktion der ausgewählten Referenzbauteile im Industrieprojekt massiver Leichtbau und den Ideen der weiteren Teilprojekte.

5. Lebenszyklusanalyse

Als Ergebnis liegt eine vergleichende Bewertung des Herstellungsprozesses
für ein Referenzbauteil vor, welches sowohl massivumformend als auch durch alternative Fertigungsschritte, z.B. Guss und spanende Bearbeitung, herstellbar ist.
Durch die Lebenszyklusanalyse auf Gesamtfahrzeugniveau liegt eine ganzheitliche energetische und ökologische Produkt- und Prozessbewertung der Leichtbaumaßnahmen über dem Fahrzeuglebenszyklus vor.


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