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Leichtbaupotenzialstudie der Initiative Massiver Leichtbau

Status abgeschlossen
Ziele

1. Leichtbaupotenziale an Stahlbauteilen in PKW

Bilanzierung von Leichtbauideen im Antriebsstrang und Federwerk eines PKW in Hinsicht auf Gewicht, Fertigungskosten und Umsetzungsaufwand.

Ergebnisse:

Was kann ein Unternehmen mit den erarbeiteten Projektergebnissen zu diesem Ziel erreichen?

Im Rahmen des Projektes wurde ein Leichtbaupotenzial in Höhe von 42 kg für ein Mittelklasse Referenzfahrzeug ermittelt. Dieses leitet sich aus im Projekt generierten Leichtbauideen ab, welche von den Teilnehmern der Workshops beigesteuert wurden. Die Leichtbauideen sind exemplarische Konstruktionen, welche die Bauteile des Referenzfahrzeugs konstruktiv, werkstofflich und fertigungstechnisch optimieren. Im Vordergrund der Ergebnisauswertung stehen die Ideen welche massivumformend hergestellt werden können.

Ein neuwertiges Referenzfahrzeug wurde ausgewählt, beschafft und von der fka demontiert. Die Bauteile, vorrangig aus den Fahrzeugdomänen Antriebstrang und Fahrwerk, wurden in einer Datenbank dokumentiert. In drei Workshops wurde von Experten aus Langmaterialherstellern und Umformern Leichtbauideen erarbeitet, die hinsichtlich Gewichtseinsparung, Fertigungskosten und Umsetzungsaufwand beziffert wurden. Die Ideen wurden in die Datenbank eingearbeitet und sind damit vergleich- und bilanzierbar. Detailergebnisse finden sich auf www.massiverLEICHTBAU.de

Das aufgezeigte Leichtbaupotenzial durch den intensivierten Einsatz der Massivumformung zeigt den Endkunden in der Automobilindustrie ein interessantes Handlungsfeld zur Optimierung von Antriebsstrang und Fahrwerk.

Wie kann ein Unternehmen die Projektergebnisse zu diesem Ziel in der Praxis umsetzen?

Die am Beispielfahrzeug exemplarisch entwickelten Ideen lassen sich vergleichsweise leicht auf das gesamte weitere Produktportfolio der Unternehmen ausweiten und im Dialog mit den Kunden weiterentwickeln.
Somit kann jedes Unternehmen seine spezifische Wettbewerbssituation stärken durch eine qualitative Verbesserung der angebotenen Produkte.

Womit kann ein Unternehmen dieses Ziel erreichen?

Neben der konstruktiven und simulativen Umsetzung der entwickelten Leichtbauideen ist zukünftig insbesondere der Dialog zu den Endkunden in der Automobilbranche zu intensivieren, um die bottom up generierten Innovationen in die Serie zu bringen.

Wer kann bei Fragestellungen / der Umsetzung zu diesem Ziel helfen?

fka Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen
Steinbachstraße 7
52074 Aachen

Projektleitung:
Herr Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Christian-Simon Ernst
+49 241 80 25664
ernst@fka.de

Benchmarking:
Herr Dipl.-Ing. René Göbbels
+49 241 8861 123
goebbels@fka.de


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