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Entwicklung eines modularen Stoffflussregelsystems speziell für die Kaltfließpresstechnik

Status abgeschlossen
Ziele

1. Entwicklung eines modular aufgebauten Stoffflussregelsystems, speziell für die Kaltfließpresstechnik
Das Ziel des Vorhabens besteht in der Entwicklung eines modular aufgebauten Stoffflussregelsystems, das durch ein anforderungsbezogenes Hydrauliksystem in der Lage ist, in erster Linie kombinierte Kaltmassivumformprozesse zu steuern und/oder zu regeln. Die dafür benötigte zusätzliche Bewegung bestimmter Werkzeugkomponenten bzw. zusätzlicher Werkzeugachsen soll abhängig oder unabhängig von der Pressenbewegung entwickelt werden. Das neue System soll modular und werkzeugunabhängig entwickelt und aufgebaut werden. Ziel dieses Systems ist die Ansteuerung zusätzlicher, in ein Fließpresswerkzeug integrierter, Bewegungsachsen in Abhängigkeit zu ermittelnder und prozessspezifischer Anforderungen, wodurch sich der Stofffluss beim Fließpressen regeln lässt. Das Stoffflussregelsystem soll auch an bestehenden Fertigungsanlagen nachgerüstet werden können.

2. Ermittlung eines Konzeptes zur Ableitung optimierter Sollkurvenverläufe für zusätzliche Werkzeugbewegungsachsen
Anhand eines Napffließpressprozesses mit bewegtem Gegenstempel zur Reduzierung der Napfstempelkräfte soll ein Konzept zur numerisch unterstützten Ableitung optimierter Sollkurvenverläufe für die zusätzliche Werkzeugbewegungsachse erarbeitet werden

3. Aufbau eines Versuchssystems mit einer zusätzlichen (hydraulischen) regelbaren Bewegungsachse und Nachweis der Systemfunktionalität
Anhand eines Napfprozesses mit zusätzlicher Bewegungsachse soll in einem ersten Schritt die Regelbarkeit von Kaltfließpressprozessen überprüft werden. Nach erfolgreicher Inbetriebnahme soll darüber hinaus die Übertragbarkeit der numerisch ermittelten Optima auf reale Prozesse analysiert und experimentell überprüft werden.


4. Aufbau eines Versuchssystems mit zwei zusätzlichen (hydraulischen) regelbaren Bewegungsachsen und Nachweis der Modularität
Anhand eines Kombinationsprozesses, der zwei zusätzliche hydraulische Achsen erfordert, soll die Modularität des Gesamtsystems und die Übertragbarkeit der in 2. und 3. gefundenen Ergebnisse auf komplexere Umformprozesse nachgewiesen werden.


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