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Gezielte Prozesssteuerung bei der Kaltmassivumformung und Wärmebehandlung zur Minimierung des Verzugs– Verzug 2

Status abgeschlossen
Ziele

1. Reduzierung des Verzuges durch Prozessteuerung in der Fertigung
Neben dem Potenzial zur Kosteneinsparung bei der Herstellung bisher durch die untersuchte Prozesskette gefertigter Bauteile können sich Möglichkeiten ergeben, das Kaltmassivumformen dort einzusetzen, wo bisher mit massiver Zerspanung gearbeitet werden musste, und so die Möglichkeiten des Verfahrens bezüglich Produktivität und Werkstoffausnutzung (kleines Volumen an zerspantem Material, Entsorgungsproblematik) zu nutzen. Ein besseres Verständnis der verzugsrelevanten Mechanismen kann dazu beitragen, die durch die Wärmebehandlung ausgelösten Maß- und Formänderungen zu minimieren und somit direkt zu einer Erhöhung der Produktivität und Attraktivitätssteigerung des Verfahrens Kaltmassivumformung führen.

2. Darstellung der Zusammenhänge zwischen Verzug nach der Wärmebehandlung und vorausgegangener Kaltumformung
Die Zusammenhänge zwischen Verzug nach der Wärmebehandlung und vorausgegangener Kaltumformung sind umfassend experimentell zu analysieren, zu charakterisieren und ggf. auch zu quantifizieren

3. Empfehlungen und allgemeine Optimierungsansätze zur Minimierung von Verzug
Aufbauend auf den Erkenntnissen sollen Empfehlungen und allgemeine Optimierungsansätze für die Industrie abgeleitet werden, wie ein hier durch das Kaltumformen bei der Wärmebehandlung zusätzlich verursachter Verzug vermieden oder zumindest minimiert werden kann, um dadurch eine kostenintensive Nachbearbeitung zu vermeiden

4. Weiterentwicklung der Simulation der gesamten Prozesskette
Auf der Basis der Erkenntnisse soll die Simulation der gesamten Prozesskette erprobt und weiterentwickelt werden


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