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Studie: Berücksichtigung erwärmungsabhängiger Einflüsse auf die Quantifizierung der Fließeigenschaften von Stählen und Aluminium (Erwärmungsabhängige Werkstoffeigenschaften)

Status abgeschlossen
Ziele

1. Kostenreduzierung bei der Entwicklung von Neuteilen
Die Kosten des Einfahrens eines neuen Prozesses bzw. Bauteils, sollen durch die Steigerung der Simulationsgenauigkeit mittels Eingangsgrößen, welche reale Bedingungen berücksichtigen, weiter gesenkt werden. Hierdurch kann die Anzahl nötiger Optimierungsschleifen reduziert werden.

2. Untersuchung des Einflusses verschiedener Erwärmungsszenarien auf die Fließspannung
Der Einfluss von Aufheizarten (konventionell, induktiv, konduktiv) und Heizdauer auf das Fließverhalten von Werkstoffen der Massivumformung soll für verschiedene Zieltemperaturen ermittelt und für drei repräsentative Stahlwerkstoffe sowie einen Aluminiumwerkstoff aufgenommen werden.

3. Untersuchung ob beim Aluminium eine Haltezeit bei der Lösungstemperatur notwendig ist, um die Lösung vollständig zu erreichen (im Rahmen von Nachuntersuchungen)
Mit steigender Aufheizgeschwindigkeit bedarf es für das Fließen und Fortsetzen der Warmumformung beim Aluminium einer höheren Spannung. Dieses Phänomen lässt sich u.a. mit Auflösungsvorgängen von Ausscheidungen und ggf. Kornwachstum (abhängig vom Ausgangszustand) erklären. Diesbezüglich wurde die hier überprüfte These erstellt, dass eine Haltezeit bei der Lösungstemperatur notwendig ist, um die Lösung vollständig zu erreichen.


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