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Untersuchungen zum Knüppelscheren mit niederfrequenter Schwingungsanregung des Schneidewerkzeuges

Status abgeschlossen
Ziele

1. Reduktion der Ausschusskosten durch Vermeidung von auf Scherfehlern basierenden Schmiedefehlern
Für Massivumformverfahren werden häufig mit sog. Knüppelscheren hergestellte Abschnitte von Stangenmaterial als Rohmaterial verwendet. Grundlage der fehlerfreien Weiterbearbeitung dieser Rohteile ist die Herstellung möglichst gering verformter, maßhaltiger und volumenkonstanter Knüppelabschnitte. Wenn bei ungünstiger Einstellung der Parameter der Trennvorgang nicht ideal verlaufen ist, weisen die Trennflächen Fehler mit kennzeichnenden Merkmalen auf. Diese sind im Folgenden aufgelistet und nach absteigender Häufigkeit geordnet.

  • Unebenheit der Schnittfläche
  • Standwinkel
  • Einzug
  • Druckflächenverformung
  • Schnitt-/Bruchflächenverhältnis
  • Zipfel
  • Zunge
  • Ausbruch

Diese Fehler können zu Schmiedefehlern wie z. B. Falten und Unter- bzw. Überfüllung und zu einem erhöhten Ausschuss führen. Die Reduzierung dieser Fehler führt somit zu einer Senkung der Ausschusskosten.

2. Verbesserung der Scherflächenqualität
Ziel des Projektes war die qualitative Verbesserung der Scherflächenqualität durch niederfrequente Schwingungsanregung des oberen Schermessers. Des Weiteren soll der Einfluss einer erhöhten Schergeschwindigkeit auf die Scherflächenqualität der Knüppelabschnitte untersucht werden. Hierbei sollen die Möglichkeiten von piezoelektrischer, hydraulischer und mechanischer Schwingungsanregung des Schermessers untersucht und bewertet werden.


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