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Studie: Fließpressen hinterschnittiger Bauteile

Status abgeschlossen
Ziele

1. Erhebung und Systematisierung des Standes der Technik zur umformtechnischen Fertigung von Fließpressteilen mit hinterschnittigen Formelementen
Nach Maßgabe des modernen Leichtbaus werden auch zukünftig Bauteile mit komplexeren Geometrien kalt umgeformt. Eine besondere Produktgruppe bilden Bauteile, welche hinterschnittige Formelemente auf der Innen- und/oder Außenoberfläche aufweisen. Eine umformtechnische Erzeugung dieser Formelemente in einer der Pressstufen eines entsprechenden Stadienplanes zeigt deutliche Vorteile gegenüber der zerspanenden Nachbearbeitung derselben in Hinblick auf die Materialausnutzung, den Arbeitsaufwand und den Faserverlauf im Bauteil. Das Anpressen von hinterschnittigen Formelementen erfordert jedoch spezielle Verfahrensabläufe bzw. bestimmte Funktionsweisen des Werkzeuges zur Formgebung und/oder Entformung nach dem Pressvorgang. Entsprechende Prozesstechniken und Werkzeuge sind vorwiegend aus der Patentliteratur bekannt und werden meistens nach dem firmenspezifischen Fachwissen gestaltet, angewendet und weiterentwickelt. Auf diesem Gebiet fehlen heutzutage systematische verfahrens- und werkzeugspezifische Erkenntnisse und verallgemeinerte Auslegungsrichtlinien.

Ziel dieser Studie bilden:

  • Systematisierung von zurzeit verwendbaren Prozesstechniken und Werkzeugprinzipien für das Fließpressen hinterschnittiger Bauteile,
  • Erfassung von Prozessgrenzen für identifizierte typische Verfahrensvarianten und
  • Ableitung von Handlungsfeldern zur technologischen und werkzeugtechnischen Weiterentwicklung.

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