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Schmiedestähle mit verbesserter Betriebsfestigkeit durch verformungsinduzierte Phasenumwandlung (TRIP-Effekt)

Status abgeschlossen
Ziele

1. Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber höchstfesten Gussbauteilen
Die im Rahmen des Projektes zu entwickelnden Stähle, sollen sich bezüglich der technologischen Eigenschaften mit höchstfesten Gusswerkstoffen messen lassen (siehe weitere Ziele) ohne dabei den hier nötigen kostenträchtigen Vergütungsprozess zu benötigen. Gegenüber den sonst in diesem Spektrum eingesetzten Vergütungsstählen, bedeutet dies, neben der Produktionskostenreduktion, eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sowie die Potenziale zur Erweiterung des Produktspektrums und die Erschließung neuer Märkte. Insbesondere bei KMU (hier wird die Wärmebehandlung meist extern durchgeführt) ergibt sich ferner eine erhebliche Reduktion der Durchlaufzeiten in der Produktion.

2. Entwicklung eines Stahls, dessen Restaustenitgehalt und -stabilität hinsichtlich des Bauteilverhaltens unter zyklischer Belastung mit variablen Amplituden optimiert sind.

Entwicklung von Schmiedestählen mit TRIP-Effekt (TRIP = transformation induced plasticity), die sich gegenüber konventionellen Schmiedestählen und ADI-Werkstoffen durch verbessertes Verhalten bei Überlast- und variabler Betriebsbeanspruchung auszeichnen und somit prädestiniert für den Einsatz im Automobilbereich sind. Diese sollen gegenüber den heute verfügbaren Werkstoffen eine höhere dynamische und zyklische Festigkeit bei mindestens konstantem Zähigkeitsverhalten sowohl bei Raumtemperatur als auch unter Tieftemperatur aufweisen.



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