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Industrialisierung und Synchronisierung von Fertigungsprozessen im Werkzeugbau der Massivumformbranche (Fertigungsprozesse im Werkzeugbau - InSynchroPro II)

Status abgeschlossen
Ziele

1. Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Werkzeugbaubetriebe
Durch die Taktung der Fertigung soll die Wirtschaftlichkeit von Werkzeugbaubetrieben in der Massivumformung erhöht werden. Ziele sind die nachhaltige Senkung der Durchlaufzeiten und Umlaufbestände, Steigerung der Liefertermintreue sowie die Minimierung des Steuerungsaufwands.

2. Definition der Ausgestaltungsformen der Taktung und Erarbeitung einer allgemeinen Logik zur Taktfindung und -ausgestaltung
Ziel ist es, die notwendigen Vorraussetzungen für die Anwendung der verschiedenen Formen der Taktung im Werkzeugbau zu ermitteln. Ferner soll eine allgemeingültige Berechnungslogik konzipiert werden, um die Berechnung und Ausgestaltung der Taktung zu ermöglichen. Ergebnis ist eine Systematik, die es den Unternehmen erlaubt, die für sie am besten geeignete Taktungsvariante zu identifizieren und deren Parameterausprägung zu bestimmen.

3. Generierung von Methoden zur Produkt-/ Prozessstandardisierung
Eine grundlegende Erleichterung für die Einführung der Taktung besteht in einer möglichst umfang­reichen Standardisierung von Produkten und Prozessen. Die in der Studie InSynchroPro I entwickelten, individuell auf die einzelnen Unternehmen zugeschnittenen Verfahren und Unterstützungstool werden zu Gunsten einer allgemeinen Kompatibilität angepasst. Das Ergebnis sind aufeinander abgestimmte Methoden und Unterstützungstools zur Produkt- und Prozessstandardisierung.

4. Ausgestaltung der operativen Nutzung der Taktung im Werkzeugbau
Das Ziel besteht darin, die Kundenaufträge optimal in die getaktete Fertigung einzulasten bzw. auf verschiedene Taktpaletten zu verteilen. Ein zu entwickelnde Softwaretool soll die Arbeitsplanung, d.h. die Zusammenstellung der Kundenaufträge zu Taktpaletten, unterstützen. Ferner müssen die bestehenden Ressourcen zu getakteten und ungetakteten Bereichen der Werkzeugbaufertigung zugeteilt und das Werkzeugbaulayout angepasst werden. Zu entwickelnde Richtlinien helfen dem Werkzeugbau, gezielte Fremdvergaben vorzunehmen und die Synchronisierung mit Kunden, externen Fertigungspartnern und Lieferanten zu verbessern.

5. Erstellung eines Handlungsleitfaden zur Umsetzungsplanung und -begleitung
Der Erfolg der Taktung im Werkzeugbau ist maßgeblich von der intensiven Einbindung aller Mitarbeiter in die spezifische Ausgestaltung abhängig. Die Projektergebnisse werden daher in Hinblick auf besseres Mitarbeiterverständnis angepasst. Ergebnis sind verständliche und anwendbare Methoden und Softwaretools. Mit der Entwicklung eines Handlungsleitfadens soll weiterhin die praktische Umsetzung des Konzepts unterstützt werden. Ergebnis dieses Arbeitspakets ist ein praxistaugliches Baukastensystem, das Werkzeugbaubetriebe befähigt, die Taktung im eigenen Betrieb umzusetzen.


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