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Studie: Automatische Sichtprüfung in der Massivumformung

Status abgeschlossen
Ziele


1. Erhöhung der Wirtschaftlichkeit bei der Sichtprüfung von Umformprodukten
Die Sichtprüfung ist heute für nahezu alle massivumgeformten Teile ein
Standardarbeitsgang, der relativ hohe Prüfkosten verursacht. Diese Kosten
erhöhen sich häufig zusätzlich durch Reklamationskosten, die auf den Schlupf
der manuellen Sichtprüfung zurückzuführen sind. Durch den Einsatz automatischer
Prüfeinrichtungen sollen die Prüfkosten reduziert werden. Im Rahmen dieses
Ziels sollen die Kosten geeigneter Systeme den Einsparungen gegenüber gestellt
werden, um so die Frage, ob die automatische Sichtprüfung unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Schmiedeindustrie einsetzbar ist,
beantworten zu können.

2. Anhand eines Lastenheftes, welches die Anforderungen unserer Branche widerspiegelt, sollen autom. Sichtprüfungseinrichtungen identifiziert und erprobt werden, die das SOLL-Teil als Vorgabe erhalten und Abweichungen davon als Fehlerteil erkennen.
Im Lastenheft sollen die Merkmale für Bauteilarten, Klassifizierung der n.i.O.
Teile, Prüfsicherheit, Signalausgabe, Prüfgeschwindigkeit, Rüstaufwand,
Umgebungsbedingungen und Teile-Handling definiert werden, um so die technische
Eignung von optischen Prüfsystemen zu bewerten.
Als Ergebnis sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:
- Welche aussichtsreichen Systeme/Anbieter gibt es am Markt?
- Was können diese käuflichen Systeme?
- Welche Oberflächenfehler können erkannt bzw. nicht erkannt werden?
- Mit welchem Durchschlupf von Fehlern ist zu rechnen?
- Mit welchem Pseudoausschuss ist zu rechnen?
- Sind auch Fehler zu erkennen, die zum ersten Mal auftreten?
- Ist eine Umsetzbarkeit unter Serienbedingungen in der Schmiedeindustrie zu
erwarten?
(s. Ziel 1)


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