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Energieeffizienz

Das Thema Energieeffizienz steht längst weit oben auf der Agenda der Massivumformung. So wurde bereits erreicht, dass dieses Verfahren zur Herstellung von höchst belastbaren Stahl- und Aluminiumteilen den Wettbewerb gegen alternative Verfahren hinsichtlich des Energieeinsatzes zumeist gewinnt. Unschlagbar ist die Massivumformung seit jeher bei den darstellbaren Bauteileigenschaften Festigkeit sowie Duktilität und bietet damit erstaunliche Potenziale für das Trendthema Leichtbau. Unabhängig davon arbeiten wir weiter an einer Verbesserung der Energieeffizienz unserer Prozesse und in gleichem Sinne an energieeffizienten Produkten für die Kunden der Massivumformung. Darauf richten wir unseren massivenFOKUS.

Klimapolitik steigt zum dominierenden Handlungsfeld globaler Richtungsentscheidungen der nächsten Deka­den auf. Emissionen sollen nach dem Willen der Weltge­meinschaft im Laufe des Jahrhunderts möglichst weitge­hend vermieden werden, um die globale Erwärmung bei unter 2°C, möglichst bei 1,5°C gegenüber der vorindus­tri­ellen Zeit zu halten. Für die verarbeitende Industrie und ihren Wertschöpfungs­verbund rückt der Einsatz von Energie in all ihren Erscheinungsformen daher immer stärker ins Zentrum politischer Einflussnahme. Ob Vorgaben für die Emissionen von Kraftfahrzeugen, Anforderungen an die Effizienz von Anlagen oder Überlegungen zum vollständigen Verzicht auf fossile Energieträger - stets haben die Entscheidungen mittelbar oder unmittelbar Einfluss auf die Produkte und Prozesse auch in der Massivumformung. Der Optimierung der internen Prozesse hat sich das IMU-Energieeffizienz-Netzwerk verschrieben. Hier tauschen sich die Energieexperten der Mitgliedsunternehmen regelmäßig über Potenziale für Effizienzsteigerungen und ihre Erfahrungen mit der Umsetzung in Projekten aus. Durch diesen Wissens- und Erfahrungstransfer gelingt eine Beschleunigung der Effizienzverbesserung in der gesamten Branche. Der Verband unterstützt die Unternehmen durch aktuelle Informationen über politische und gesetzliche Entwicklungen aber auch zu den branchenrelevanten Förderinstrumenten etwa der bundeseigenen Förderbank KfW. In der branchenspezifischen Forschung richten wir den Blick seit Jahren auch auf die Energieeffizienz der Prozesse und unserer Maschinen und Anlagen.