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IMU ist fit für EU-DSGVO

Um seinen verbandlichen Zweck zu erfüllen, muss der Industrieverband Massivumformung jeden Tag zu den unterschiedlichsten Themen mit seinen Mitgliedern – aber auch mit Partnern aus dem Netzwerk der Massivumformung –  kommunizieren. Dies reicht von Informationen über Entwicklungen innerhalb der Branche oder innerhalb des Verbands über Einladungen zu Veranstaltungen und Sitzungen bis hin zu Abfragen wie beispielsweise zum IMU-Geschäftsklimaindex oder zum Kennzahlenvergleich. Auch die Versendung der Fachzeitschrift massivUMFORMUNG gehört zu diesen Leistungen. Diese gesamte Kommunikation ist überhaupt nur möglich, wenn die Kontaktdaten der einzelnen Person und die wichtigsten beruflichen Informationen wie beispielsweise Firmenzugehörigkeit und Funktion in einer Datenbank erfasst und verarbeitet werden können. Der Schutz dieser Daten vor missbräuchlicher Verwendung hat dabei einen hohen Stellenwert.

Der IMU hat bereits im Sommer 2017 ein umfangreiches Programm gestartet, um ab dem 25. Mai 2018 die Einhaltung der DSGVO für die in der Verbandstätigkeit unabdingbare Verarbeitung von personenbezogenen Daten zu gewährleisten. Dieses umfasst u.a.:

  • Bestellung eines (externen) IMU Datenschutzbeauftragten – Herrn Thomas Klauß von XpointO - Moderner Verband
  • Erstellung eines öffentlichen und internen IMU Verfahrensverzeichnisses sowie von Datenschutzerklärungen auf allen betriebenen Webseiten
  • Schulung aller IMU-Mitarbeiter zu den Anforderungen der DSGVO
  • Auswahl und Einführung einer neuen CRM-Datenbank (im Laufe 2018)
  • Abschließen von Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung mit externen Dienstleistern
  • Einholung von Einwilligungen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der verbandlichen Leistungen, wo notwendig.

Zu letzterem Punkt wird dabei zunächst einmal davon ausgegangen, dass der Erhalt von branchenrelevanten Informationen und Einladungen bei den Mitarbeitern unserer Mitgliedsunternehmen und unseres Branchennetzwerks auf ein entsprechendes berufliches Interesse stößt und kein Interesse des Einzelnen am Ausschluss aus dieser Kommunikation besteht. Es besteht aber natürlich für jede Person, die Informationen, Einladungen oder Abfragen vom IMU erhält, jederzeit die Möglichkeit sich hiervon abzumelden oder sogar die Löschung der gespeicherten persönlichen Daten zu verlangen.

Für die Mitglieder wurde neben einem Artikel zu diesem wichtigen Thema in der letzten massivUMFORMUNG mit dem Ziel der Sensibilisierung zu den jeweiligen Notwendigkeiten im Rahmen der Angebote der Schmiedeakademie im Februar diesen Jahres das Seminar „EU-Datenschutzgrundverordnung – pragmatische Umsetzung der DGSVO und des neuen BDSG in Unternehmen der Stahl- und Metallverarbeitung“ angeboten.

Zudem hat der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung WSM einen Leitfaden entwickelt, der den Mitgliedsunternehmen konkrete Hilfestellung bei der Einhaltung der Pflichten und Anforderungen gibt.

Damit sind der IMU und seine Mitglieder gut für die Anforderungen der DSGVO gerüstet.